Denk - Tänker

 

ERSATZTERMIN 23.08 !  Denk - Tänker

Birgit Denk und ihre Musikerkollegen wissen was sie wollen. Musik machen in der Sprache in der sie denken und träumen, ohne stilistische Grenzen, immer dem eigenen Geschmack verpflichtet. Das gelingt ihnen zur Freude vieler bunter, treuer Fans seit 17 Jahren. Medien, Zuhörerinnen, Veranstalter wissen was sie an DENK haben. 

Beim neuen Album wurde das gewohnte Fahrwasser der Musiker verlassen, die Motivation groß sich zu erneuern.

Der Blick nach Aussen in einer Richtung Schrebergarten gewandten Zeit ist für DENK viel verlockender.

Im Juni wurde eine Reise in`s Mekka der europäischen Popmusik unternommen.

In Schweden wurde ein Studio in Linköping gebucht, ein junger Produzent verpflichtet und ein Haus im Wald für die ganze Belegschaft gemietet. 

Österreichische Dialektmusik international hergestellt. 

Ein ergebnisoffener Prozess ganz im Zeichen der Zusammenarbeit, der europäischen Gemeinschaft, der Mitternachtssonne, des teuren Bieres, der Gelsen, besonnener Skandinavier, tempramentvoller Österreicher und der verbindenden Sprache Musik!

Willkommen im "Goldenen Löwen" !

Willkommen im goldenen Löwen

Der "Goldene Löwe" ist ein historisches Bauwerk mit langer Geschichte !

Dieses älteste Schildgasthaus im Gerichtsbezirk Neulengbach ist im Kern ein gotischer Bau, welcher eine wechselvolle Geschichte aufzuweisen hat. Gutshof, Einkehrgasthof, Wallfahrtsherberge, Pferdewechselstation und die erste „Spar- und -Darlehenskasse“, die Ahnin der heutigen Raiffeisenkassa.
Unterschiedlich war wohl die Funktion dieses, dicht bei der Kirche liegenden Gebäudes, welches mit Sicherheit zu den ältesten Bauwerken im Ort zählt. Man nimmt eine unterirdische Verbindung zur Kirche an, entsprechend vermauerte Öffnungen sind im uralten, gewölbten Keller noch zu sehen.
Auf dem Kupferstich von Lerch aus dem Jahre 1677 ist der Bau bereits sehr gut zu erkennen.
Ende des 18.Jhdt. waren Fam. Michael & Anna HAHN Besitzer des Hauses. Deren Sohn Dr. Karl HAHN war der damalige Tierarzt von Maria Anzbach.Die beiden Schwestern Anna & Hilda bewirtschafteten den "Goldenen Loewen".
Wie in dem Zeitungsbericht aus dem Jahr 1901 erwähnt, kehrte Erzherzog Otto Franz Joseph von Österreich, der jüngere Bruder von Franz Ferdinand, der in Sarajewo ermordet wurde, im goldenen Löwen ein. Er wurde reichlich bewirtet, verpflegt, trank guten Wein und die Pferde wurden getränkt. Mit einem freundlichen Grüßen verabschiedete sich Erzherzog Otto höflich, und zog mit seinem Trosse von dannen.
Maria GLAZMEIER geb. REIS, eine Cousine der HAHN-Dynastie, half bereits als junges Mädchen in der Wirtschaft mit und ging zu Nachkriegszeiten als "DIE-LÖWEN-WIRTIN" in die Geschichte des Hauses und von Maria Anzbach ein.
In den Jahren 1999/2000 wurde das Haus von ihrem Sohn Horst GLAZMEIER architektonisch bestens konzipiert und von Grund auf neu renoviert.
2004 erfand Horst GLAZMEIER jun. den "Goldenen Löwen" neu , und eröffnete den "KULTUR & EVENTGASTHOF zum goldenen Löwen".
Seit 2009 ist der Kulturverein "MKK" Verein zur Erhaltung von Musik, Kunst & Kultur mit Sitz im "Goldenen Löwen" registriert.
2011 wurde das Plattenlabel "GOLDEN LION – RECORDS" gegründet und ist von da an mit eigenem Tonstudio im Haus vertreten.
Mit einer hauseigenen Bühne ermöglicht er vielen national & internationalen Künstlern, Musikern & Kabarettisten eine ideale Auftrittsmöglichkeit.
Seit Mai 2013 ist der Gastronomiebereich im Haus an Fam. Georgios ASMINIS verpachtet und wird von da an sehr erfolgreich als "Griechisches-Spezialitäten-Restaurant" geführt.

Events

16.07.2010 Peter Patzak & Alfred Polansky

Literarich - musikalische Lesung

1+1=1 oder die Kunst der ruhigen Drehung

Oft sucht man ein Ding und findet ein anderes’, lässt im 17. Jahrhundert Cervantes eine seiner Romanfiguren findig sagen und beschrieb damit in geradezu prophetischer Weise, was Peter Patzak und Alfred Polansky in unseren Tagen als poetisch feinsinniges Klangbild virtuos in die Welt gestellt haben.
Nein, es ist kein Film. Auch kein Konzert.

 

 

Ja, natürlich ist Peter Patzak ein Regisseur, seine „Kottan“ Inszenierungen sind legendär, sein internationaler Ruf bedeutend. Wer mit Schauspielgrößen wie Elliott Gould, Annie Giradot, Leon Askin oder Michael York (um nur einige wenige zu nennen) gearbeitet hat, wem eine Oscarnominierung zuteil wurde, der besitzt unwiderruflich die höheren Weihen der Branche. Aber ihm selbst, seinem ruhelosen künstlerischen Ausdruckswillen, scheint das offenbar nicht zu genügen, denn seit jeher schon malt und schreibt er auch.  
Letzteres verbindet ihn mit Alfred Polansky. Auch der Komponist und Gitarrenvirtuose, dessen musikalisches Oeuvre schon seit vielen Jahren immer wieder sporadisch Verwendung in Patzaks Filme fand (‚Brennendes Herz’, ‚Es lebe die Liebe, der Papst und das Puff’, ‚Polizeiruf 110’, etc.), schreibt  Ein Schnittpunkt, der aber für das momentane Konzept der beiden eher am Rande liegt.
Polansky spielt also und hört nicht mehr auf. Wenn Peter Patzak aus seinen literarischen, oft autobiographisch gefärbten Werken vorträgt, schwebt das Timbre seiner Stimme geradezu auf den Klängen von Polanskys Musik. Das eine oder andere Mal durchbricht ein überraschend gewagtes Recital den rhetorischen Vortrag, um anschließend wieder in den Hintergrund zu treten.
Patzak liest aus seinem wunderbaren Roman ‚Der Geist der Farben’ genauso, wie aus seiner Erzählung ‚Wie mich meine Mutter zum Film brachte’, einmal unterhaltsam pointiert, ein anderes Mal wieder vertieft melancholisch. Polanskys Kompositionen, welche dabei zurückhaltend, aber permanent erklingen – im wahrsten Sinn des Wortes: begleiten - formen die ständig mutierenden Stimmungen mit. Vom Licht in den Schatten, vom Schatten ins Licht. Beinahe unmerkbar ist aus zwei Darstellungsweisen eine einzige geworden. Der Zuhörer, aber auch der Zuschauer - beide Herren sind nämlich obendrein noch stattliche Erscheinungen – kommt somit voll auf seine Rechnung.  
Wie anfangs gesagt: ‚Oft sucht man ein Ding und findet ein anderes’.  Eine freudige Überraschung wird bei diesem literarisch wie musikalisch exquisiten Programm dem bedachten Kunstgourmet garantiert sein.  
Peter Patzak und Alfred Polansky: 1+1=1 oder die Kunst der ruhigen Drehung.

www.peter-patzak.at
www.alfredpolansky.at

Eintritt: € 20.-

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